Kategorie: Allgemein

  • My First Bikepacking (1 Tag)

    My First Bikepacking (1 Tag)

    So viel liest man von tollen Bikepacking-Touren, irgendwann will man das auch mal machen!
    Das Bike dazu habe ich ja jetzt: das selbst aufgebaute Surly Ghost Grappler mit vielen Ösen und starkem Gepäckträger, dicken Reifen und trotzdem Dropbar – mein All-Terrain-Vehicle, also quasi das SUV unter den Rädern.
    Günstiges Zelt gekauft, Schlafsack und aufblasbare Matratze, alles ans Bike verstaut, sodass nicht mal ein Rucksack notwendig war!

    Zum Ausprobieren mal was „einfaches“: Graveln im Salzkammergut

    Am Samstag nachmittag den Zug nach Attersee genommen, von dort zuerst am See entlang, dann den Aufstieg zur traumhaften Moosalm und Schwarzensee eingeschlagen und am Campingplatz am Wolfgangsee eingecheckt. Zum ersten Mal also Zelt aufgebaut, hat eigentlich ganz passabel ausgesehen, leichte Sorge wegen eines angekündigten Gewitters in der Nacht, aber egal, wird schon irgendwie gehen.

    Um Mitternacht begann dann der Sturm, zerrte am Zelt, jederzeit rechnete ich damit, dass es über mich zusammenfällt, weil die Heringe vielleicht doch nicht so gut gesichert waren. Blitze erhellten das Zelt, Donner eine Stunde lang in 1km Entfernung, ich blieb dennoch trocken und das Zelt stand tatsächlich noch in der Früh! Zum Glück hatte ich auch alle meine Sachen unter das Oberzelt gelegt, sodass nur das Rad nass geworden ist, aber das ist ja ein ein SUV….

    Als Strecke für Sonntag wählte ich eine Gravel-Route nach Hallstadt und von dort zum Gosausee, am Weg dorthin wollte ich noch den Ewige Wand mitnehmen, knapp 2000hm also…. und das mit Zelt, Schlafsack usw. am Bike – also 10kg mehr.

    Ewige Wand war sehr schön – wie eine kleine Uina-Schlucht, rund um den Hallstädtersee natürlich ein Traumblick auf Hallstadt und dann gings rauf den Waldbach entlang, ca. 1000hm am Stück – mit dem Gepäck am Bike doch heftiger als erwartet, die 10kg mehr schieben leicht in den andere Richtung…

    Eine schöne Gravelstrecke nun entlang, zum Glück bergab unter stetigem Blick auf den Dachstein gings runter zum Gosausee, dort wieder mit Kalorien (Eis, Cola) aufgefüllt und auf einer Strasse dann nach Gosau und Bad Goisern zurück, dort noch den Zug erwischt und mit der Bahn zurück nach Wien.


    Elapsed Time Moving Time Distance Average Speed Max Speed Elevation Gain Calories Burned
    07:05:13
    hours
    05:19:30
    hours
    78,36
    km
    14,72
    km/h
    52,79
    km/h
    1.979,00
    meters
    2.606
    kcal
  • Girona  – das Mekka der Rennräder

    Girona – das Mekka der Rennräder

    Wohin fahren Hobby-Rennradfahrer im Frühling auf einen Kurz-Trip? Am liebsten dorthin, wo auch die Profis sich auf die Saison vorbereiten – und da kommt dann schon sehr schnell Girona, ca 80km nördlich von Barcelona, in den Sinn.

    Der Flug nach Barcelona war sehr günstig, mit der Bahn dann in 1h nach Girona, wunderschöne Altstadt und stark auf Rennrad ausgelegt.

    Tag 1

    Die eine Must-have-done Tour ist die sogenannte Costal Loop zur Costa Brava, aber da ich den ganzen Tag Zeit hatte, nahm ich noch Sant Grau und am Rückweg noch Els Angels mit, somit 150km und 2400hm.

    Rocacorba und Sant Gregori

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    Einzig die Ausfallsstrasse aus Girona raus sind echt unangenehm, bis man mal etwas außerhalb ist und die schönen Landstraßen genießen kann, muss man über stark befahrene Autostraßen, teilweise auch Autobahnen (?), zwar mit schönem Seitenstreifen, aber es kann auch schon mal vorkommen, dass dort ein totes Wildschwein liegt und man daran vorbei muss…

    Tag 2

    Die andere Pflicht-Tour war natürlich Rocacorba ins Landesinnere auf 970m eine verlassene, aber dennoch perfekt asphaltierte Strasse hinauf, die vielen Profis als Gradmesser für die Fitness der Saison dient. Man begegnet dabei kaum Autos, nur Rennräder, sogar eine Gruppe Kanadier, die für eine Woche extra nach Girona zum Radfahren angereist sind. Danach runter zum See bei Banyoles und da noch etwas Kraft in den Beinen war, noch eine Runde ins südlichere Hinterland bei Sant Gregori gemacht, zwar keine starken Steigungen mehr, aber dennoch wunderschöne Straßen durch Hügellandschaft – immerhin auch noch mal 120km mit 1800hm.

    Rocacorba und Sant Gregori

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    Wieder zurück in Girona erkennt man, wohin es alle Radler zieht: zum Cycling Hub des Lokals „Eat Sleep Cycle“, ein Radladen und Café, das von allen Radgruppen, die unter Tags unterwegs waren, nach getaner Arbeit bevölkert wird und wo Heldentaten ausgetauscht werden.

    Tag 3

    Der dritte Tag versprach wechselndes Wetter, dennoch wagte ich es, am Vormittag noch eine Runde zu drehen und war noch rechtzeitig vor dem Wolkenbruch wieder zurück: die berühmte Hincapie-Loop zum Els Angels und eine Runde durch die mittelalterliche Stadt Morells zurück und weil der Asphalt so schön war, noch mal zu Els Angels mit dem Blick auf die Pyrenäen rauf und den Asphalt beim letzten Downhill noch einmal genossen.

    Hincapie-Loop

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    Die Abfahrt war die beste meines Lebens: auf 10km 400m abwärts. Nicht steil, Speed 40-50. Pinienwald, perfekter Asphalt. Kein Steinchen auf der Straße, kein Schlagloch. Und nur Kurven, man wiegt sich von der einen Kurve gleich in die nächste und das geht über 10km so. Absolut genial!

    Am Rückreisetag hatte ich noch 2h, um Barcelona in aller Eile zu erkunden:

  • Kitzbühler Trail-Wochenende

    Kitzbühler Trail-Wochenende

    Nun hat sich also auch das elitäre Skigebiet um Kitzbühel etwas für den Bike-Trend überlegt und ein paar Trails von den berühmten Skihügeln gebaut: Fleckalm-Trail, Hahnenkamm-Trail und in Kirchberg den Lisi-Osl-Trail und das ganze kann man wunderbar in ein verlängertes Wochenende packen.

    Einen ganzen Tag muss man einkalkulieren für die Tour auf die Fleckalm (ca 1000hm) und den Fleckalmtrail runter, rüber nach Kitzbühel, Hahnenkamm rauf (noch mal 1000hm) und Hahnenkammtrail runter. Der Fleckalmtrail ist ein Tiroler Signaturetrail und das zurecht, lang, super spannend und abwechslungsreich, teilweise flowig, aber teilweise auch technisch anspruchsvoll, S2 – im Gegenzug dazu der absolut flowige, entspannende Hahnenkammtrail mit S1 aber umso mehr mit epischen Ausblicken auf die Streif, das Horn und den Wilden Kaiser.

    In Kirchberg gibt es noch auf dem Gaisberg den Lisi-Osl-Trail und den Gaisbergtrail, ersterer technisch deutlich spannender, enge und steile Spitzkehren, Wurzelgeflecht, letzterer eine Downhillstrecke, weniger tricky, aber wenn schnell gefahren macht auch viel Spass.


      Kitzbühel Trail Wochenende

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    • Tolle Bergstraße in NÖ: Hochkar

      Tolle Bergstraße in NÖ: Hochkar

      Die höchste mit dem Rennrad erreichbare Erhebung Niederösterreichs ist ein sehr beliebter Anstieg und auch Austragungsort von österreichischen Bergrennen: das Hochkar.

      Von Wien mit der Weststrecke bis Amstetten und dann bis Weyer an der Enns gut mit dem Zug erreichbar, ist man bereits um 9.40 am Start der Strecke und fährt über ruhige Straßen bis zum Fuß des Anstiegs. Dann gehts los: 1050hm auf 10km bedeutet durchschnittliche Steigung von 10%. Der Belag war perfekt und teilweise ganz frisch geteert, flüsterleise rollt man hinauf, Schilder auf der Seite zeigen, wie weit man schon ist und wie viel noch vor einem liegt. Dann sieht man die ersten Skilifte und ab dann wirds noch mal richtig steil: Rampen bis 20% – klar, man fährt ja eine Skipiste hinauf.

      Oben muss der Ausblick wunderschön sein, bei mir leider dicker Nebel, nichts gesehen und kalt. Also gleich wieder runter. Nach 15 Minuten über perfekte Straßen ist man auch schon wieder unten.

      In der Nähe fängt auch der Ybbstalradweg an, auf diesem pedaliert man gemütlich zurück nach Waidhofen an der Ybbs.

      Elapsed Time Moving Time Distance Average Speed Max Speed Elevation Gain Calories Burned
      05:21:50
      hours
      04:30:05
      hours
      104,63
      km
      23,25
      km/h
      63,58
      km/h
      1.774,00
      meters
      5.012
      kcal

      UPDATE: August 2024

      Da an diesem Tag das Wetter so mies war, bin ich die selbe Strecke im August 2024 noch einmal gefahren, leider kam ich da jedoch auch wieder in den Regen und auch am Gipfel war wieder Nebel, sodass ich von der umliegenden Berglandschaft wieder nichts hatte.

    • Transalp: in 5 Tagen über die Alpen

      Transalp: in 5 Tagen über die Alpen

      Nach langer Planung sollte im September 2023 nun mein erster Alpencross, von St. Anton zum Gardasee in 5 Tagen starten. Als Route wählten wir die Albrecht-Route in der Variante „Top of the Rocks“, mit Start in St. Anton sollte es sich also in 5 Tagen ausgehen, täglich zwischen 2500 und 3000hm und 70-90km war unser Ziel.

      Die Vorbereitungen für so ein Abenteuer sind sehr aufwändig, da man ja das ganze Gepäck am Rücken mitschleppen und auch gleichzeitig für alle Eventualitäten von Defekten am Bike und Mensch gerüstet sein muss, also eine Packliste vorbereiten und auch probepacken – knapp unter 7 Kilo (ohne Flüssigkeit in den Trinkflaschen).

      Und das ganze CO2-neutral, also mit Nachtzug von Wien nach St. Anton und um 8 Uhr gings dann los.

      Etappe 1:

      Ins Verwalltal zur Heilbronner Hütte, dann hinunter nach Ischgl, vorbei an der Wasserscheide Donau-Rhein. Von Ischgl wieder hinauf zur Heidelberger Hütte und über den Fimberpass hinunter nach Scuol ins Val Münstair.

      Etappe 2:

      Durch die berühmte Uina-Schlucht zur Sasvenna-Hütte in den Vinschgau und weil der Umbrail Pass gesperrt ist, dann über Prad rauf zum Stilfserjoch auf 2760m.

      Etappe 3:

      Über den sagenhaften Umbrail Trail und die alten Militärstrassen zum Stausee Lago di Cancano und nach Bormio runter, und vom Tal noch auf den Monte Gavia und wieder runter nach Ponte di Legno.

      Etappe 4:

      Rauf zur Montozzo-Scharte und über einen epischen Trail nach Peio und weiter nach Val di Sole und von dort noch rauf nach Madonna di Campiglio.

      Etappe 5:

      Von Madonna in die Brenta-Schlucht zum Bärenpass und runter nach Stenico mit dem ersten Blick auf den Gardasee, von Stenico dann das Tal bis Riva – FINISH

      1 Tag Pause, ein bisschen durch Torbole und Riva schlendern und am letzten Tag des Trips ein eBike von Liteville ausgeborgt, im ECO-Modus einmal auf den Naranch-Trail und dann noch auf den Passo Guil rauf (2800hm) bis der Akku komplett leer war.

      Und hier das Video:

      2 vs. The Alps: Transalp in 5 Tagen

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    • Stoneman Dolomiti Road: 2 Tage im Himmel der Berge

      Stoneman Dolomiti Road: 2 Tage im Himmel der Berge

      Nach dem Stoneman Taurista, den ich auf dem Mountainbike absolviert hatte, rückte nun der Stoneman Dolomiti auf die Spitze der Bucketlist auf, diesmal jedoch auf dem Rennrad, weil dabei einige ganz berühmte Giro-Pässe es zu überwinden gilt: Passo Falzarego, Passo Giao, Passo Monte Croce.

      Mit dem Zug nach Lienz und am Anreisetag noch durchs Pustertal nach Sexten, um die Anmeldung zum Stoneman fixieren und weiter nach Toblach zum Quartier.

      Am ersten Tag ging es zuerst noch recht flach in das Tal nach Cortina d’Ampezzo und von dort zum ersten Pass der Haute Categorie: Passo Falzarego: Leider viel Verkehr, Motorräder und Autos, aber nach der Baumgrenze begrüßen einen schon die imposanten Erhebungen der Dolomiten. Am Pass selbst war viel los, weil es auch ein wichtiger Ausgangspunkt für Kletterer und Bergsteiger ist.

      Für mich gings dann auf der anderen Seite wieder hinunter, am Hang entlang, die gewaltige Marmolata immer im Blick und dann auch schon wieder rauf zum Passo Giao, eine wunderschöne, aber auch anstrengende Kletterpartie mit 800hm und durchschnittlich 7%. Der Blick oben am Pass einfach nur gewaltig! Dolomiten everywhere! Nach 2200hm gings dann mit Tag 1 nur noch runter nach Cortina, dort ein Bummel durch die Stadt, die wegen ihrer mondänen Art sehr an Kitzbühel erinnert.

      Highlight des 2. Tages war die Auffahrt zu den 3 Zinnen, zuerst zum Misurina-See und von dort ohne störende Autos zum Rufugio Auronzo auf 2300m. Die letzten 580hm waren das härteste, was ich bisher erlebt habe: auf 5km eine durschnittliche Steigung von 11% und Maximum von 16%, nur im Wiegetritt oder in Schlangenlinien machbar. Aber nur so gelangt man direkt zu den Felswänden der 3 Zinnen, wo die Dolomitenkletterer ihre Haken und Seile auspacken.

      Eine lange Abfahrt ins Tal bis runter auf 800m führt dann zu den letzten 2 Pässen: Stant’Antonio und den Passo di Monte Croce mit einer wohlverdienten Cola und Eisbecher, weil es dann nur wieder nach Sexten und Toblach hinunterführt.

      Fazit: Heiß (bis 36°, am Berg aber angenehm), gewaltige Felslandschaft, tolle Pässe und Abfahrten – ein Traum für Rennradfahrer!

      Stoneman Dolomiti Road

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    • Velodrom Linz – Ein andere Art Rad

      Velodrom Linz – Ein andere Art Rad

      Traurig war ich, als ich von Jahren erfuhr, dass das Ferry-Dusika-Stadion, die einzige Radbahn in Österreich, abgerissen wurde, denn ich wollte schon immer einmal in einem Velodrom mit einem echten Bahnrad fahren.

      Glücklich war ich, als ich erfuhr, dass die Firma Schachermayer in Linz aus eigenen Mitteln ein Holz–Freiluft-Velodrom gebaut hat. Mein Plan stand fest: DAS muss ich mal ausprobieren!

      Der Verein Velodrom Linz organisiert dazu für Neulinge wie mich jeden Samstag einen Einführungskurs, an dem man sich auch Leihräder ausborgen kann, denn eines muss gesagt werden: diese Räder sind ganz was besonderes: Keine Bremsen, kein Freilauf (also Fixie – man muss IMMER treten, sonst fällt man um), keine Gänge, verpflichtend eingeklickt, 7 Bar Reifendruck und für nichts anderes zu gebrauchen als für die Rennbahn!

      Doch Schachermayer hat nicht nur ein Velodrom gebaut, sondern auch einen echt großen Pumptrack direkt davor (auch so etwas gibt es in Wien nicht).

      Also, das Hardtail gepackt, mit dem Zug nach Linz, 2 Stunden austoben auf dem Pumptrack und dann 3 Stunden Kurs auf der Rennbahn: 200m lang aus feinstem Holz, 45° Steilkurve (Grad, nicht Prozent!). Wenn man das erste mal von außen von der Steilkurve hinuntersieht, kommt einen das Grausen und man will gleich wieder umdrehen.

      Zuerst werden die grundsätzlichen Regeln zur Benutzung der Rennbahn erläutert und dann geht es schon zur ersten Ausfahrt, zuerst noch am flachen Betonring, denn Aufsteigen und besonders das Anhalten will gelernt sein – keine Bremsen, man muss beim Treten langsamer werden, dann rasch ausklinken und hoffen, dass es einen nicht aufhaut.

      Dann gehts echt los: man wagt sich zuerst auf den „flachen“ Mittelteil, der aber auch schon 15° aufweist und dann die erste Steilkurve. Wichtig, dass man über 30km/h fährt, sonst rutscht man ab. Hat man diese Angst einmal überwunden, wirds echt lustig. Man wagt sich immer höher auf die Steilkurve hinauf bis ganz nach oben. Am Scheitelpunkt bricht man dann weg (sofern man alleine ist), nimmt den Schwung der Abfahrt mit und rast mit bis zu 58 km/h aus der Kurve raus, Puls bei 194.

      Das hält man naturgemäß nicht lange durch, alternativ hängt man sich eine Gruppe (auch „Zug“ genannt) und wechselt sich alle paar Runden an der Spitze ab und kommt so auf einen „gemütlichen“ Schnitt leicht über 40km/h.

      Fazit: absolut geniales Erlebnis eines komplett anderen Radfahrens. Wenn ich in Linz leben würde, wäre ich sicher öfters dort – Warum gibt es so etwas nicht auch in Wien?


      Velodrom + Pumptrack Linz: eine andere Art Rad

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    • Glockner mit Schnee

      Glockner mit Schnee

      Anfang Mai findet üblicherweise der Durchstich auf der Großglockner-Hochalpenstrasse statt, ein groß zelebriertes Event, bei dem mit viel Aufwand die Strasse von Schnee geräumt wird und sich links und rechts die 3-4m hohen Schneeberge türmen.

      Die Gelegenheit, zwischen diesen Schneemassen auf geräumter Strasse mit dem Rennrad zu fahren, sollte man sich nicht entgehen lassen und so plante ich einen Wochenend-Trip nach Zell am See.

      Samstag nachmittag mit dem Zug nach Zell am See, eine kleine Pension für die eine Übernachtung gefunden und Sonntag morgens rauf zum Glockner.

      Im Tal grünte das Gras und die Felder schon frühsommerlich, aber schon kurz nach der Mautstelle Fernleiten sieht man die ersten Schneefelder, die weiter oben zu einer vollständigen Schneedecke sich entwickelten. Und schon waren die ersten Spitzkehren da mit senkrechten Schneewänden links und rechts.

      Viel zu schnell kommt man oben an, dann noch zum Hochtor, dort gab es besonders eindrucksvolle Wände aus Schnee. Ein paar Minuten rasten und die eindrucksvolle Aussicht genießen und dann Jacke an und runter. 15 Minuten später ist man wieder schneefrei und muss sogar die Jacke ausziehen.

      Großglockner im Schnee

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      Update 1. Mai 2025

      Der 1. Mai 2025 versprach herrliches Sonnenwetter, der Durchstich war schon in der Woche zuvor erledigt, und es galt, wieder was neues auszuprobieren: in der Früh gleich mit einem der ersten Züge um 6 Uhr nach Salzburg und weiter nach Bruck/Fusch (10:48), dann rauf, zum Hochtor und sogar die Edelweißspitze war offen!

      Wieder runter und am Abend mit dem Zug zurück

      Glockner nach Durchstich

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    • Trailrun mit Insta360 x3

      Trailrun mit Insta360 x3

      Zu Weihnachten habe ich mir die Insta360 x3, die tollste 360-Grad Kamera, die es derzeit gibt, gegönnt und gleich ein erstes Video gemacht.

      Laufrunde in NÖ

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    • Hochwechsel im November: Kalt und Sonne

      Hochwechsel im November: Kalt und Sonne

      Ein sehr schöner Trip von Wien aus ist die Fahrt auf den Hochwechsel. Man startet bei den Wexl-Trails, nutzt den sehr flowigen Uphill-Trail bis man die Bikepark-Nutzer hinter sich lässt und über diverse „Schwaige“ die Fortstrasse rauf zum Hochwechsel nimmt. Wenn das Wetter schön ist erreicht man den Gipfel mit einem unglaublichen Panorama von der Rax, Schneeberg, Hohen Wand, Schneealpe und das gesamte Wechselgebiet.

      Hinunter führt zuerst ein sehr feiner Enduro-Trail „WU-Trail“ und nach der Querung zurück diverse Trails (Singletrail, Flow-Trail oder Jumpline) in das Bikepark-Gebiet zurück.

      Elapsed Time Moving Time Distance Average Speed Max Speed Elevation Gain Calories Burned
      05:26:38
      hours
      04:06:27
      hours
      40,42
      km
      9,84
      km/h
      42,34
      km/h
      1.389,00
      meters
      2.071
      kcal