Der Herbst 2020 bringt neben vielen unguten Dingen auch einige Schönheiten zu Tage.
Jahr: 2020
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Wenn du nicht zum Berg kannst,
dann musst du den Berg zu dir holen!
Heute habe ich mir den Mont Ventoux geholt! 1400hm bei herrlicher Sonne.
Ein Smart Trainer macht es möglich, besonders in der Winterzeit bei Regen und Schnee draußen berühmte Strecken zu befahren und Alpenpässe zu besiegen.
Was braucht man dazu?
- Einen Smart Trainer wie den Tacx Flux oder ähnliche. Dieser verbindet sich per ANT+-Schnittstelle mit dem PC oder einem Tablet.
- Ein Fahrrad – ich habe einfach ein altes Mountainbike genommen, dass ich den Smart Trainer gehängt habe
- Einen PC mit einem Account zu einem der virtuellen Simulatoren, angefangen habe ich mit bkool, da mir die verspielte Welt von Zwift zu kindisch war und ich lieber Real-Life-Strecken abfahre. Jetzt nutze ich Rouvy, die sogar Augmented Realtiy-Strecken anbieten und wirklich eine fantastische Grafik anbieten, d.h. man sieht sich selber die Strecke abfahren.
- Einen Ventilator – ganz wichtig, sonst ertrinkt man im eigenen Schweiß!
- Wenn man will ein Tablet und Kopfhörer, um gleichzeitig einen Film oder die Lieblingsserie zu gucken.
So siehts also aus: man sitzt im Arbeitszimmer auf einem alten Bike, das im Smart Trainer hängt, einen PC mit der virtuellen Strecke auf der einen Seite, Ventilator von vorne, Kopfhörer auf und ein Tablet vor einem mit der neuesten Mandalorian-Folge, eine Trinkflasche im Bücherregal daneben.
In der Halbzeit holt man sich ein gekühltes Red Bull aus dem Kühlschrank und eine Banane.Und nach 2 Stunden ist man oben am Mont Ventoux, dem Weißen Riesen, 1400hm überwunden, naßgeschwitzt ohne Ende, aber man hat ihn mitten im November bei grauslichem Wetter draußen, aber bei blauem Himmel drinnen, besiegt!
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Mein Revier im Herbst
Ein sonnendurchschienener Tag im Herbst – in meinem Revier rund um den Kahlenberg – Leopolsberg – Hermannskogel herrscht Indian Summer
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Rund um den Schneeberg
Was für ein Indian Summer! Vom tiefsten Nebel bei Wiener Neustadt gestartet, gings nach Pernitz, wo man plötzlich unter blauem Himmel und schönster Sonne war. Das hätte ich wirklich nicht gedacht!

Scheinbar wussten das auch andere Radfahrer, denn ich wurde rasch von großen Gruppen eingeholt, mit denen ich dann über Gutenstein durch das herrliche Hölltental bis Reichenau fuhr.
Wieder alleine gings dann über Prigglitz und Stixenstein weiter nach Puchberg am Schneeberg.
Dort traf ich dann eine Reihe weiterer Rennräder, darunter auch den Autor von https://dieketterechts.com, dessen Blog ich sehr gerne lese und der mit seinem Holzbike MyEsel von weitem erkennbar unterwegs war.
Über Grünbach an der Hohen Wand vorbei, die jedoch nun wieder komplett im Nebel lag, genauso wie das gesamte Wiener Becken. Mein Mitleid gilt allen, die dort im Nebel saßen und das wunderschöne Wetter in den Wiener Alpen nicht erleben durften.

Elapsed Time Moving Time Distance Average Speed Max Speed Elevation Gain Calories Burned 06:26:11hours05:30:11hours135,68km24,66km/h64,44km/h1.521,00meters3.021kcal -

Kölnbreinsperre und Nockalmen
Noch bevor das Herbstwetter zuschlägt, hat es mich nach Kärnten verschlagen zu einem weiteren Absolvieren eines weiteren Eintrages meiner Bucket-List: Die Kölnbreinsperre im Malta-Tal und die Nockalm Höhenstrasse!
Also wieder in den Zug Sonntag morgen, zu mittag dann in Spittal angekommen und gleich aufs Rad geschwungen, um noch die Kölnbreinsperre zu absolvieren.
Zeitlich war es dann doch sehr knapp (vor allem wegen der langen Ampel-Rotphase), sodass ich erst um 17 Uhr oben war. Beim Retourweg war es dann schon kalt und in den Tunnels zappenduster.
Am nächsten Tag stand die Nockalm-Höhenstrasse am Programm: über 2500 hm auf 120km und das am Tag nach der Kölnbreinsperre!
Über Bad Kleinkirchheim rauf in die Nockberge bei herrlichem Wetter und Panorama, die Mautstrasse zwischen allen Motorrädern und Autos hindurch bis Innerkrems.
Elapsed Time Moving Time Distance Average Speed Max Speed Elevation Gain Calories Burned 08:27:30hours05:47:22hours120,33km20,79km/h70,20km/h2.498,00meters3.286kcalAm letzten Tag wollte ich nicht nur Zugfahren, sondern auch etwas gemütlich mit dem Rad, also habe ich beschlossen den Zug in Klagenfurt am Nachmittag zu besteigen und den Weg dorthin mit dem Rad zurückzulegen. Ich habe es tatsächlich geschafft, auf den knapp 100km 8 Seen zu touchieren – so etwas kann einem nur in Kärnten passieren!
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Großglockner
Der wohl berühmteste Pass Österreichs an einem Wochenende: Am Samstag nach der Arbeit in den Zug gestiegen bis nach Zell am See. Am Sonnntag morgen gleich aufs Rad geschwungen, um 9 Uhr bei der Mautstelle Fernleiten und um 11 Uhr auf der Edelweiss-Spitze.

Von dort dann noch zum Hochtor einen Blick nach Kärnten werfen und in 17 Minuten vom höchsten Punkt wieder nach Fernleiten hinunter.
Es ist sich dann sogar noch ein Sprung in den Zeller See ausgegangen, bevor ich den Zug um 15.30 wieder nach Wien bestiegen habe.
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Kamptal Radweg
Mein bislang längste Tour, 170km, auch in Form einer Tagestour aus Wien: Vom Nordbahnhof nach Allentsteig per Bahn und dann durch den Truppenübungsplatz zur Kamp. Diese entlang, leider nicht immer direkt entlang, sondern manchmal durch fade Kornfelderwege bis nach Krems. Der Tag war noch nicht vorbei, denn ich hatte nach etwas Kohlenhydratzufuhr noch Kraft und bin die Donau entlang bis nach Wien zurück.
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Stoneman Taurista
in Silber – in 2 Tagen absolviert -CHECK
Der erste Tag war noch regnerisch, am 2. Tag dann herrliches Wetter in Obertauern
Als besondere Herausforderung war es, per Bahn anzureisen und alles Gepäck für 3 Übernachtungen im Rucksack unterzubringen.

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Mariazeller Runde
Auch eine schöne Tagestour von Wien aus: Mit der Bahn nach Kapfenberg und von dort auf den Seebergsattel und nach Mariazell hinunter, dann durch ein paar wunderschöne, einsame Täler zum Annaberg und nach St. Pölten hinunter zur Bahn.
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Ybbstalradweg
Niederösterreich hat sehr viel investiert in Radwege entlang der Voralpenflüsse, darunter auch wurde die alte Bahnstrecke der Ybbstalbahn zu einem wunderschönen Radweg ausgebaut.
Aus Wien auch in Form einer Tagestour gut erreichbar: Mit der Bahn nach Ybbs, dann rauf zu Lunz am See und dann den berühmten Ybbstalradweg zurück nach Amstetten – eine wunderschöne Tagestour!











































































