Einen Alpencross sollte man wegen der schönen und wechselnden Landschaft eigentlich genießen, aber es geht auch minimaler Zeit schnell einmal quer durch. Das wollte ich auch mal ausprobieren.
Der rascheste und einfachste Weg ist von Bayern aus über den Achensee, an Innsbruck vorbei über den Brenner und durch das Eisacktal nach Bozen. Das sind 230km mit 2300hm, das sollte sich also an einem Tag ausgehen.
Also mit dem Zug nach München, da dort aber die Hotels so extrem teuer sind, weiter nach Bad Tölz, wo ich eine einfache Gaststätte (mit einem herrlichen Burger-Abendessen) gefunden habe.
In der Früh dann gleich ohne Frühstück los – das kann man sich in Deutschland easy leisten, weil so viele Bäcker herrliches Gebäck unterwegs anbieten.
Am wunderschönen Achensee vorbei, runter ins Inntal, oberhalb von Innsbruck dann auf der alten Brennerstraße hoch, mit Blick auf die Brennerautobahn, wo die Autos im Schritttempo nur vorwärts kamen.
Mit dem Brenner waren die Höhenmeter eigentlich auch schon abgeschlossen, von dort führte dann die alte, zu einem Radweg umgebaute Zugstrecke hinunter ins Eisacktal, durch Sterzing, Brixen und dann bis nach Bozen, zu 90% auf einem eigenen, ruhigen Radweg.
Die wunderbare Südtiroler Küche mit Salat, Schlutzkrapfen und Eis belohnte für den langen Tag am Rad.
Am nächsten Tag dann mit dem Direktzug (!) von Bozen nach Wien und um 16 Uhr war ich wieder im Dienst.
