Monat: Juli 2021

  • Beeindruckende Serpentinen: Stelvio – das Stilfserjoch

    Beeindruckende Serpentinen: Stelvio – das Stilfserjoch

    Platz 1 auf meiner und die von vielen Radfahrern zusammengestellte Bucket- List ist der Stelvio, das Stilfserjoch mit seinen eindrucksvollen 48 Kehren auf 1800hm am Stück bis auf 2750 m.

    Die muss man einfach Mal gefahren sein, und zwar von Prad aus.

    Ein Wochenende gesucht, wo ich mir den Montag frei nehmen kann, denn nur so kann es funktionieren: Zug von Wien am Samstag um 13:30 nach Landeck, dort den letzten Bus hoch nach Nauders.

    Der nächste Tag war für Etappe bestimmt, das Wetter eine Lotterie, von Sonne bis Unwetter wurde alles prophezeit, dennoch: ich hatte nur 1 Versuch.

    Am Reschensee vorbei runter nach Prad, dann auf die Pass-Straße: einige Autos, viele Motorräder, darunter auch einige Vespas und etliche Biker, teilweise mit Gepäck, teilweise Sportler, die den Stelvio mit Speed besiegen wollen – und ich: quälen sich die 48 Kehren und 1800hm mit einer Durchschnitts-Steigung von 9 % hinauf. Der Pass liegt noch im Nebel, man kann erahnen, wo es hingeht.

    Ab der Hälfte rücken dann die eindrucksvollsten Serpentinen, die den Stelvio zur schönsten Pass-Strasse der Welt machen, ins Bild.

    Am Pass selbst auf 2750m spielt es sich dann ab, sicher 20 Souvenir-Shops, 10 Würstelbuden und Motorräder noch und noch, durch den Wind der eisig, bleibe ich nicht lange und mache mich auf die Abfahrt über den Umbrail-Pass und die Schweiz ins Münstair-Tal. Von dort dann zurück nach Südtirol und wieder rauf zum Reschensee und damit knapp aber doch die 3000hm in einer Tour geknackt.

    Am Montag gemütlich runter über die Via Claudia Augusta nach Landeck und mit dem Zug nach Hause.

    Elapsed Time Moving Time Distance Average Speed Max Speed Elevation Gain Calories Burned
    07:47:38
    hours
    06:24:28
    hours
    122,20
    km
    19,07
    km/h
    73,44
    km/h
    3.035,00
    meters
    3.671
    kcal
  • Länger geht’s echt nicht

    Länger geht’s echt nicht

    Das Problem, wenn man die Distanz von 200km einmal geschafft hat, ist, dass man dann auch unbedingt die 300km knacken will… Und dann las ich von einer Challenge, in einem Tag von Passau nach Wien zu fahren, 310km. Da ich mir derzeit arbeitstechnisch nicht wirklich viel freinehmen kann, war dies natürlich die Gelegenheit, diese Challenge auszuprobieren: Am Samstag mit dem Zug von Wien nach Passau, dort ein günstiges Hotel gefunden und es war sogar noch Zeit, die wunderschöne Stadt Passau zu erkunden, das Zusammentreffen von 3 Flüssen zu beobachten und ein paar bayrische Spezialitäten zu verkosten.

    Um die 310km an einem Tag zu schaffen, kalkuliere ich mit 12 h netto-Fahrzeit, also um 6 Uhr aufstehen und los gehts.

    Zuerst wunderschöne Landschaften wie die Schlögener Schlinge, aber leider in eine Sackgasse wegen Felsstürzen geraten, also noch mal 10km zurück und anderen Weg nehmen.

    Dann in den Flachteil: Linz, Ybbs, bei Melk beginnen dann die Qualen, es waren zwar nur noch 120km übrig, aber die zehrten an den letzten Muskelkräften. Durch die schöne Wachau, aber ab Krems zieht es sich dann wirklich, die Kilometer runterzählen und bei Tulln dann noch den letzten Schlussteil – Geschafft!

    330km, knapp unter 12h netto-Fahrzeit, Durchschnitt 28km/h, um 20 Uhr angekommen und ins Bett gefallen!

    Elapsed Time Moving Time Distance Average Speed Max Speed Elevation Gain Calories Burned
    13:45:51
    hours
    11:51:58
    hours
    331,76
    km
    27,96
    km/h
    60,84
    km/h
    747,00
    meters
    6.323
    kcal

    Und hier das Relive-Video dazu