Jahr: 2021

  • Herbst Ride auf die Hohe Wand

    Herbst Ride auf die Hohe Wand

    Am Tag des Halloween 🎃 wollte ich der trüben Wiener Nebelsuppe entkommen und beschloss, die Hohe Wand in Angriff nehmen. Was ich entdeckte: herrliche Sonne, toller Blick auf den Schneeberg und das „Sa Calobra des kleinen Mannes“, die Mautstrasse direkt unter den Felsen. In Summe dann doch 1400hm.

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    03:55:49
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    1.412,00
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    1.952
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  • Gardasee-Weekend!

    Gardasee-Weekend!

    Ein weiteres MUST-DO für einen begeisterten Radsportler ist natürlich das Gebiet rund um den Gardasee – Enduro pur, kein Bikepark, dafür schwere Naturtrails und herrliche Aussichten locken dorthin. Der Tremalzo stand ganz oben auf der Bucket-List.

    Nachdem ich ein Wochenende gefunden habe, an dem ich mir den Samstag und den Montag freinehmen konnte, ging es am Freitag Mittag von Wien mit dem Zug nach Rovereto, Ankunft 21:34, dann mit dem Taxi nach Torbole.

    Ein Radgeschäft und Verleih neben dem anderen, Top-Marken, die man sonst nur online sieht in zig Geschäften in Gehdistanz – Surfwear und Segelzubehör natürlich auch, aber das interessierte mich natürlich nicht.

    Also Bike ausgebort, ein Giant Reign Enduro und am Samstag bei herrlichem Sonnenschein die „Pflicht“ des Wochenendes in Angriff genommen: den Tremalzo, aber nicht per Shuttle, sondern per Muskelkraft, über 2100hm mal rauf. Gleich nach Riva kommt man zum ersten Highlight, die Ponale, eine alte Verbindungsstrasse von Riva in das Tal vom Lago die Ledro, tief in den Fels gehauen, ein wunderschöner Wanderweg, aber auch mit dem Bike befahrbar. Danach erreicht man das Tal unterhalb vom Lago di Ledro, pittoresk wie das Auenland geht es hinauf zum See, diesen umrunden und dann startet der Uphill auf einer Asphaltstrasse zum Monte Tremalzo, 1400hm am Stück, mit einem schweren Enduro, laufend überholt von 80% der anderen Biker mit ihren eBikes!

    Am Gipfel angekommen muss man durch den berühmten Tunnel und gelangt so zur noch berühmteren Schotterstrasse hinunter. Sehr beeindruckendes Panorama und Nebenschwaden, die den Hang hinaufwaberten.

    Easy way down, Schotter, Wald hin zum Passo Nota, von dort der erste Blick auf den Gardasee mit beeindruckendem Panomara eine Schotterstrasse den Hang entlang.

    Zum Glück hatte ich mir eine Route auf meinen Wahoo geladen, die mich dann tatsächlich noch auf einen recht anspruchsvollen Trail den Hang hinunter geführt hat, rocky, Wald, aber gut fahrbar bis man wieder auf die Ponale ausgespuckt wird.

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    07:54:33
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    63,89
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    2.133,00
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    2.400
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    Am 2. Tag waren die Beine noch müde von der 2100hm -Tour, daher beschloss ich, mich shutteln zu lassen – am Gardasee absolut üblich und perfekt organisiert. Es war nass, daher war ich froh, dass ich eine Tiroler Gruppe gefunden habe, die mich auf den Navene Trail mitgenommen haben.

    Am 3. Tag leisteten wir uns sogar einen Bike-Guide, der uns einen Trail vom Tremalzo hinunter zum Lago di Ledro zeigte, leider etwas nass und somit rutschig, aber stellenweise flowig und auch anspruchsvoll – Abenteuer pur!

    Was für ein geniales Bike-Wochenende!

    Gardasee

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  • 2 Wettkampfziele

    2 Wettkampfziele

    Für dieses Jahr schwebten noch 2 Ziele in meinem Kopf herum: Ein Triathlon und einen Marathon.
    Terminlich hat sich tatsächlich noch etwas ergeben: der Triathlon in Podersdorf am 5.9. und der Vienna City Marathon a, 12.9. – sicherlich nicht ideal, so kurz hintereinander, aber was solls….

    Beim Triathlon wählte ich die olympische Distanz mit 1,5km Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen. Dies stellte mich nicht vor eine besonders große Herausforderung, spannender war für mich die Abwicklung der Transitions, also des Umziehens, Umpackens und Vorbereitens beim Sportartwechsel. WAHNSINN, wieviel Krempel man dafür braucht und wie aufwändig die Vorbereitung ist! Bereits Tage zuvor habe ich mir gedanklich Listen erstellt, was ich alles wie einpacken muss und nicht vergessen darf.

    Ein wenig angespannt war ich auch wegen des Schwimmteils, da ich noch nie zuvor im Open Water geschwommen bin, allerdings sagte ich mir einfach vor, dass man im Neusiedlersee ja auch ruhig mal aufstehen und durchschnaufen kann….

    Tatsächlich war am Wettkampftag dann dort viel los und alles sehr gut organisiert. Ich hatte genug Zeit, meinen Platz in der Transition Area zu finden und einzurichten.

    Im Schwimmbewerb war mein größtes Problem dann meine Orientierungslosigkeit, ich musste oft pausieren, um zu schauen, wo ich hinschwimmen muss, und bin dabei sicher massiv Zick-Zack geschwommen. Aber ich bin kein einziges Mal aufgestanden, hab aber öfters den Boden beim den Kraulbewegungen gestreift. Nach 38 min. war ich zurück, nur noch 15 Räder standen da, das war schon sehr deprimierend. Dafür habe ich dann am Rad ordentlich Gas gegeben und ca. 40 Teilnehmer, teilweise auch solche mit echten Triathlon-Rädern, überholen können – ergab einen Durchschnitt von 34km/h, worauf ich eigentlich sehr stolz bin!
    Das Laufen war der Abschluss, ich war schon ziemlich K.O., die Laufstrecke war auch nicht sonderlich spannend, 4x hin und zurück, bin aber trotzdem unter 1h Laufzeit geblieben, in Summe ergab es 2:55. Mein Ergebnis

    1 Woche später galt es, ein weiteres Ziel dieses Jahres zu erreichen: Einen Marathon laufen!

    Meine längste Laufdistanz war bisher 36km, allerdings mit 700hm, also sollte es eigentlich klappen, dachte ich mir.

    Erfreulich wenig war vorzubereiten, nur ein bisschen Riegel eingepackt und schon ging es los. Bis km 25 alles super, dann ging es noch einmal in den Prater und dort wurde es zach – fade, weil zu gerade Strecke und die Muskel begannen dann bei km 30 zu schmerzen. Bei der Labestelle immer wieder kurz ins Gehen gefallen, dann aber erkannte ich, dass ich für eine Unter-5h-Zeit noch angasen musste, also galt es für die letzten 3 km am Ring, den Speed zu erhöhen. Im Ziel dann 4:59:27! Ha, geschafft!

  • Beeindruckende Serpentinen: Stelvio – das Stilfserjoch

    Beeindruckende Serpentinen: Stelvio – das Stilfserjoch

    Platz 1 auf meiner und die von vielen Radfahrern zusammengestellte Bucket- List ist der Stelvio, das Stilfserjoch mit seinen eindrucksvollen 48 Kehren auf 1800hm am Stück bis auf 2750 m.

    Die muss man einfach Mal gefahren sein, und zwar von Prad aus.

    Ein Wochenende gesucht, wo ich mir den Montag frei nehmen kann, denn nur so kann es funktionieren: Zug von Wien am Samstag um 13:30 nach Landeck, dort den letzten Bus hoch nach Nauders.

    Der nächste Tag war für Etappe bestimmt, das Wetter eine Lotterie, von Sonne bis Unwetter wurde alles prophezeit, dennoch: ich hatte nur 1 Versuch.

    Am Reschensee vorbei runter nach Prad, dann auf die Pass-Straße: einige Autos, viele Motorräder, darunter auch einige Vespas und etliche Biker, teilweise mit Gepäck, teilweise Sportler, die den Stelvio mit Speed besiegen wollen – und ich: quälen sich die 48 Kehren und 1800hm mit einer Durchschnitts-Steigung von 9 % hinauf. Der Pass liegt noch im Nebel, man kann erahnen, wo es hingeht.

    Ab der Hälfte rücken dann die eindrucksvollsten Serpentinen, die den Stelvio zur schönsten Pass-Strasse der Welt machen, ins Bild.

    Am Pass selbst auf 2750m spielt es sich dann ab, sicher 20 Souvenir-Shops, 10 Würstelbuden und Motorräder noch und noch, durch den Wind der eisig, bleibe ich nicht lange und mache mich auf die Abfahrt über den Umbrail-Pass und die Schweiz ins Münstair-Tal. Von dort dann zurück nach Südtirol und wieder rauf zum Reschensee und damit knapp aber doch die 3000hm in einer Tour geknackt.

    Am Montag gemütlich runter über die Via Claudia Augusta nach Landeck und mit dem Zug nach Hause.

    Elapsed Time Moving Time Distance Average Speed Max Speed Elevation Gain Calories Burned
    07:47:38
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    06:24:28
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    122,20
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    19,07
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    73,44
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    3.035,00
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  • Länger geht’s echt nicht

    Länger geht’s echt nicht

    Das Problem, wenn man die Distanz von 200km einmal geschafft hat, ist, dass man dann auch unbedingt die 300km knacken will… Und dann las ich von einer Challenge, in einem Tag von Passau nach Wien zu fahren, 310km. Da ich mir derzeit arbeitstechnisch nicht wirklich viel freinehmen kann, war dies natürlich die Gelegenheit, diese Challenge auszuprobieren: Am Samstag mit dem Zug von Wien nach Passau, dort ein günstiges Hotel gefunden und es war sogar noch Zeit, die wunderschöne Stadt Passau zu erkunden, das Zusammentreffen von 3 Flüssen zu beobachten und ein paar bayrische Spezialitäten zu verkosten.

    Um die 310km an einem Tag zu schaffen, kalkuliere ich mit 12 h netto-Fahrzeit, also um 6 Uhr aufstehen und los gehts.

    Zuerst wunderschöne Landschaften wie die Schlögener Schlinge, aber leider in eine Sackgasse wegen Felsstürzen geraten, also noch mal 10km zurück und anderen Weg nehmen.

    Dann in den Flachteil: Linz, Ybbs, bei Melk beginnen dann die Qualen, es waren zwar nur noch 120km übrig, aber die zehrten an den letzten Muskelkräften. Durch die schöne Wachau, aber ab Krems zieht es sich dann wirklich, die Kilometer runterzählen und bei Tulln dann noch den letzten Schlussteil – Geschafft!

    330km, knapp unter 12h netto-Fahrzeit, Durchschnitt 28km/h, um 20 Uhr angekommen und ins Bett gefallen!

    Elapsed Time Moving Time Distance Average Speed Max Speed Elevation Gain Calories Burned
    13:45:51
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    11:51:58
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    6.323
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    Und hier das Relive-Video dazu

  • Longest Ride: Wien – Melk – Wien

    Longest Ride: Wien – Melk – Wien

    Heute ist Vatertag und als Geschenk habe ich mir „ausgesucht“: Ich will die 200km knacken!

    Da das für mich aber sehr viel ist, wähle ich eine möglichst flache Route: Donau rauf und Donau runter. Bis Melk sind es 120 km und die Wachau und Burg Aggstein wollte ich mir immer schon mal vom Rad aus ansehen.

    Was mir aber den Tag vermiest hat, war der Wind: Nordwest, also beim Rauffahren purer, massiver Gegenwind, bin kaum über 25 km/h gekommen. Na gut, dachte ich, dann ist wenigstens das Retourfahren easy, doch auch das hat nicht geklappt, der Wind kam stets von Norden, hat mir also null geholfen. Dennoch: geschafft! 240km! Fahrzeit: 9h 20. Bin k.o. aber ein paar schöne Eindrücke hatte ich auch.

    Ich nenne so einen langen Tag am Rad einen „No-Pants-Day“.

    Elapsed Time Moving Time Distance Average Speed Max Speed Elevation Gain Calories Burned
    10:45:56
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    09:35:57
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    242,46
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    25,26
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    45,00
    km/h
    452,00
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    4.455
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  • Mönichkirchen am Wechsel und Bucklige Welt

    Mönichkirchen am Wechsel und Bucklige Welt

    Da die Wetterprognosen für Nachmittag schlecht waren, musste ich diese Tour in Form eines Early Morning-Rides fahren, da Komot für die Strecke knapp 6 Stunden veranschlagte:

    Um 5 Uhr zum Sonnenaufgang gings von Wiener Neustadt los, wenig Verkehr, um 7 Uhr in Pitten und bei Aspang Markt begann dann die Steigung nach Mönichkirchen. Die Strasse ein verlassener Weg, gut asphaltiert und im Rücken ein herrlicher Blick auf die Wechselgegend.

    Von Mönichkirchen dann auf der Landesstrasse zurück nach Aspang Markt und dann abbiegen in Richtung Bucklige Welt: sehr schöne, ruhige Strassen, ein stetes Auf und Ab, sodass am Ende dann doch 1700hm zu Buche standen.

    Und zum Mittagessen noch rechtzeitig zurück!

    Elapsed Time Moving Time Distance Average Speed Max Speed Elevation Gain Calories Burned
    06:07:28
    hours
    05:26:51
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    129,33
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    23,74
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    93,24
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    1.694,00
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    3.268
    kcal
  • Hocheck mit Mega-Panorama

    Hocheck mit Mega-Panorama

    Das Hocheck beim Triestingtal ist der zu Wien näheste 1000er und über eine Mautstrasse für das Rennrad perfekt befahrbar.

    Somit am ersten wirklich schönen Tag des Jahres 2021 habe ich mich von Wiener Neustadt über das Triestingtal und den Triestingtal-Radweg auf das Hocheck gemacht. 700hm Anstieg auf einer wunderbaren Mautstrasse, wenig Autoverkehr und einige Radfahrer. Nach 40 Minuten ist man auf 1000 m und hat eine perfekte Fernsicht auf die gesamte Voralpenregion mit den niederösterreichischen Gipfeln, vom Schneeberg, Ötscher, Reisalpe, usw.

    Elapsed Time Moving Time Distance Average Speed Max Speed Elevation Gain Calories Burned
    03:29:43
    hours
    02:54:15
    hours
    67,49
    km
    23,24
    km/h
    63,00
    km/h
    860,00
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    1.688
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